Begleitung, die sich nach Ihnen richtet.
Ob Sie selbst schwer erkrankt sind, einen Angehörigen pflegen oder einen Menschen verloren haben: Wir hören zu und finden gemeinsam heraus, was jetzt hilft. Alle Angebote sind kostenfrei.
Sterbebegleitung … ist Lebensbegleitung
Wir begleiten schwerkranke und sterbende Menschen dort, wo sie leben: zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus. Unsere Ehrenamtlichen halten die schweren Momente mit aus und verschaffen Angehörigen auch mal etwas Zeit zum Durchatmen. Als Lebensbegleiter finden wir aber auch gemeinsam heraus, was Ihnen Freude macht: Musik, Gespräche, ein kleiner Ausflug oder einfach nur Reden, Zuhören, Vorlesen – da sein.
Wir spinnen ein Versorgungsnetz, das Sie auffängt
80 Prozent der Menschen wollen zu Hause im vertrauten Umfeld sterben. Damit das möglich ist, klären unsere Koordinatorinnen gemeinsam mit Ihnen, welche Hilfe Sie dafür brauchen. Wir beraten Sie umfassend – und sollten Sie sich am Ende doch für eine stationäre Versorgung entscheiden, vermitteln wir Ihnen auch einen Platz im Hospiz.

Palliativbegleitung
Eine palliative Diagnose wirft viele Fragen auf. Unsere Koordinatorinnen sind examinierte Krankenschwestern mit Zusatzausbildung Palliative Care. Sie beraten Sie und Ihre Angehörigen, beantworten Fragen und helfen, Sicherheit und Vertrauen zu finden.
Gut vernetzt in der Region: Wir arbeiten eng mit Hausärzt:innen, Palliativmediziner:innen, Pflegediensten und der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) zusammen, unter anderem mit:
- Evangelisches Hospiz Barsinghausen
- Palliativnetz Deister Vorland
- AWO Hospiz Bad Münder
- Fuchsbau – Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche
- Hausärzt:innen und Pflegedienste der Region

Trauerbegleitung
Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, gerät vieles ins Wanken. Trauer braucht Zeit und Raum. Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg – so lange und in der Form, die für Sie passt.
Einzelbegleitung für Erwachsene: Vertrauliche Gespräche mit einer erfahrenen Trauerbegleiterin, mit Zeit und einfühlsamem Verständnis.
Trauergesprächskreis: Der Austausch mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben, tut gut. Hier darf von den Verstorbenen erzählt werden, und Gefühle bekommen Raum.
Ein Gruppenangebot speziell für Männer ist derzeit nicht im Programm.


Café im Lebenshaus
In unserem Lebenshaus in der Hinterkampstraße 14, 30890 Barsinghausen laden wir Trauernde zweimal im Monat zu Kaffee und Kuchen ein – zum Erzählen, Zuhören und Aufatmen.
- Jeden 1. Sonntag im MonatTrauergesprächskreis · 15.00 – 16.30 Uhrbei Kaffee und Kuchen · mit Anmeldung
- Jeden 3. Sonntag im MonatOffenes Café · 15.00 – 17.00 Uhrohne Anmeldung · einfach vorbeikommen
Anmeldung zum Gesprächskreis unter 05105 58 25 114 oder per E-Mail.
Weinabend für Trauernde
Bei einem Glas Wein (auch alkoholfrei), in geschützter Atmosphäre und kleiner Runde mit höchstens acht Teilnehmenden teilen wir Geschichten, hören zu, lachen, weinen und schweigen – und stoßen an auf das Leben und die, die fehlen.
Mit Irina Riemann, zertifizierte systemische Trauerbegleiterin und Pianistin.
Nur mit Voranmeldung bei Irina Riemann: 0173 2127470 oder pianohannover@web.de
Pilgerspaziergang für Trauernde
Der Trauer Raum und Zeit geben: Auf einem begleiteten Spaziergang machen wir uns gemeinsam auf den Weg – mal im Gespräch, mal schweigend. Im Gehen und Verweilen kommt vieles ins Fließen.
Die nächsten Termine erfahren Sie telefonisch unter 05105 58 25 114.
Letzte-Hilfe-Kurse
So wie wir Erste Hilfe lernen, können wir auch lernen, für Menschen am Lebensende da zu sein. Der Letzte-Hilfe-Kurs vermittelt an einem Nachmittag Grundwissen für Angehörige, Freund:innen und alle, die sich mit dem Thema beschäftigen möchten.
- Sterben als Teil des Lebens
- Vorsorgen und entscheiden
- Leiden lindern
- Abschied nehmen
Mehr zum Kursprogramm unter letztehilfe.info. Termine auf Anfrage.

Vorträge & Fortbildungen
Im Laufe des Jahres bieten wir öffentliche Vorträge rund um Sterben, Tod und Trauer an – um Ängste zu nehmen und Sicherheit zu geben. Für Pflegeheime, Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten und andere Einrichtungen gestalten wir außerdem Fortbildungen, abgestimmt auf Ihre Fragen und Ihr Team.
Themen sind zum Beispiel:
- Gesprächsführung mit Schwerkranken
- Palliative Versorgung im Alltag
- Trauer bei Kindern und Jugendlichen
- Umgang mit Sterben und Tod im Team
- Hospizarbeit vorstellen
- Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Zum Nachhören
6 Radiobeiträge und Interviews – von NDR Kultur bis Antenne Niedersachsen.
Sie rufen an oder schreiben. Eine Koordinatorin meldet sich zeitnah zurück.
Wir kommen zu Ihnen und klären in Ruhe, welche Unterstützung passt.
Eine Ehrenamtliche besucht regelmäßig – so oft und so lange, wie es gut tut.
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Sie sind unsicher, ob der ambulante Hospizdienst für Sie richtig ist? Rufen Sie uns einfach an.
Wir hören zu und überlegen gemeinsam, ob und wie wir Ihnen helfen können.