Ereignisse 2018

Welthospiztag 5

Anlässlich des Welthospiztages am 13.10.18 initiierten wir einen Stand auf dem Wochenmarkt in Gehrden, um auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen.  

Wir waren dort mit 5 ehrenamtlichen Kolleginnen vertreten. An Hand von Schautafeln konnten sich die Passanten mit den Fragen :,, Wenn Sie nur noch kurze Zeit zu leben hätten…. Was würden Sie unbedingt noch tun wollen?“ auseinandersetzen. Bei dem herrlichen Herbstwetter kam es zu vielen guten Gesprächen.

Welthospiztag 1welthospiztag 2welthospiztag 3Welthospiztag 4

Petrus Keil

Am 18.9.18 hatte der Ambulante Hospizdienst ,,Aufgefangen“ zu einer Veranstaltung anneliekeileingeladen mit dem Thema: "Über das Sterben reden und den Abschied leben". Referentin war die Professorin Frau Annelie Keil aus Bremen, die von Maria Bernarding herzlich willkommen geheißen wurde. Viele Interessierte waren in den Gemeindesaal der Petrusgemeinde gekommen und folgten dem anregenden und mit Humor gewürzten Vortrag.In ihrem anschaulichen und lebensnahen Vortrag gab Frau Keil viele Denkanstöße und Impulse, durch die Beschäftigung mit Tod und Sterben das Leben bewußter  zu gestalten, Klarheiten zu schaffen und Entscheidungen zu treffen.

Ihre beiden letzten Bücher: "Wenn das leben um Hilfe ruft" und "Das letzte Tabu" (zusammen mit Hennig Scherf) Information zu Frau Keil und Ihren Veröffentlichungen hier.

laufen2018Benefizlauf: "Barsinghausen läuft"

Der Hospizverein erhielt vom Benefizlauf "Barsinghausen läuft" für seine Arbeit 2.100 Euro.

Ein herzliches Dankeschön dem Organisator     Herrn Wilke und den Sponsoren, die es ermöglichten uns eine Zuwendung zukommen zu lassen.

hospiz 25 jahre

Das 25 jähriges Bestehen des Hospizdienstes wird mit einem Tag der offenen Tür und einem Kreativmark gefeiert!

Bild und Artikel von Frank Hermann in der HAZ vom 11.09.2018

oasentag 1

Heilsames Singen – Nahrung für die Seele -  Ein Oasentag mit Jochen Bockholt

Am 25.08.2018 sind wir, Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes „Aufgefangen“, in den Genuss eines Oasentages im Lebenshaus gekommen. Der Tag stand ganz unter dem Thema, uns selbst etwas Gutes zu tun. Wir durften erleben, wie unsere Stimme, der Klang, die Musik - Nahrung für unsere Seele wurde.

Jochen Bockholt sagt über sich selbst: „Singen ist für mich Quelle purer Lebensenergie. Die Stimme zu befreien verwandelt das Leben. Damit möchte ich andere Menschen anstecken.“ Jochen Bockholt ist es gelungen, uns Klänge zu entlocken, die weit über das übliche Singen hinausgingen. Mit Gesängen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, z.B. Gesänge aus Taizé, Mantren aus Indien oder von Hawaii,ergaben sich Klangmuste rund Klangerlebnisse der besonderen Art. Jeder von uns ging gestärkt und verwandelt nach Hause. Es war ein ganz besonderer Tag, und ich freue mich schon auf eine Wiederholung.

Der Tag – Das Singen – Die Klänge – alles das war wirklich Nahrung für die Seele!
Jochen Bockholt möchte in an dieser Stelle nochmal ganz herzlich für sein Engagement danken. Es ist ihm gelungen uns anzustecken und zu begeistern!

Handgriffe am Krankenbett

Im Ambulanten Hospizdienst,, Aufgefangen“ finden regelmäßig Schulungen und Fortbildungen für die Ehrenamtlichen Mitarbeiter statt.

Am 18.8.2018 beschäftigten wir uns einen Abend lang mit verschiedensten Handgriffen am Krankenbett, um ein Gespür für diese Tätigkeiten zu entwickeln, beratend tätig sein zu können und die Möglichkeit zu haben, selbst praktische Handhabungen auszuprobieren. Wir wurden mit den Themen Mundpflege, Lagerung und Wohlfühlmaßnahmen vertraut gemacht. Alle Teilnehmer waren voller Interesse und Freude dabei. Es war ein kurzweiliger und spannender Abend.

calenberger diakoniestiftung

Die Calenberger Diakoniestiftung hat durch ihre finanzielle Unterstützung möglich gemacht, dass die Ehrenamtlichen des Hospizdienstes einen Oasentag erleben dürfen. Mit Musik und spirituellen Gesängen können die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen Körper und Seele in Schwingung bringen und neue Kraft tanken.

Wir sagen herzlichen Dank dafür

Wünschewagen 1

Ausflug mit dem Malteser Wünschewagenwünschewagen 2
Am 11.07.18 begleiteten Andrea Hohmann und Cornelia Manke, Mitarbeiter des Ambulanten Hospizdienstes "Aufgefangen“, Frau B. zu einem von uns organisierten Ausflug zum Maschsee nach Hannover, der durch den Wünschewagen der Malteser ermöglicht werden konnte.
Das Wetter war unbeständig, tat aber der guten Stimmung keinen Abbruch.
Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Sprengelmuseum, drehten wir eine Runde mit dem Schiff  auf dem Maschsee, zur großen Freude unserer Patientin. Ein transportables Sauerstoffgerät ermöglichte uns sogar noch einen Spaziergang.
Der Wünsche- Krankentransport nahm uns am Neuen Rathaus wieder an Bord.
Wir danken herzlich den beiden sympathischen und einfühlsamen Sanitätern für dieses Geschenk.
Für eine schwerkranke Frau war dies seit langer Zeit ein unvergesslich schöner Tag, an dem ein lang gehegter Wunsch Wirklichkeit geworden ist.                                    Cornelia Manke

Round Table 225 Barsinghausen

Round Table unterstützt den ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ mit 400 Euro

DANKESCHÖN

siehe Artikel im Deister-Echo vom 04.08.2018

hospiz macht schule weetzeh

HOSPIZ MACHT SCHULE in Weetzen
5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizdienstes waren vom 28.05.2018 -01.06.2018 in der Grundschulklasse 4a in der Regenbogenschule zu Gast und öffneten behutsam das Thema „Tod und Sterben“.
Die Schüler durften immer wieder Fragen stellen. Ängste wurden abgebaut, Wissensdurst gestillt und sie lernten, dass Tod und Trauer zum Leben dazugehören.
Im Beisein vieler Eltern berichteten die Kinder am Freitag über ihre Erfahrungen aus der Hospiz-Woche. Jeder Tag stand unter einem anderen Motto – „Veränderung“, "Krankheit und Leid", „Tod und Sterben“, „vom Traurigsein“ und "Trost und Trösten". Die Kinder bastelten Collagen, spielten Pantomime, hörten Geschichten, sahen einen Film und führten Interviews mit ihren Eltern über das Traurigsein.

marlies Ragge Stifung Spende

Dankbar und froh konnte Maria Bernarding, Leitung des ambulanten Hospizdienstes "Aufgefangen", die Zuwendung der Marlis -Ragge Stiftung über 1200€  entgegen nehmen. Die finanzielle Unterstützung soll eingesetzt werden, um einen Bestand von Trommeln zu erwerben, mit denen regelmäßige Trommelworkshops für die Kinder und Jugendlichen des Fuchsbaus angeboten werden.
Wenn in der Trauer die Worte fehlen, können Gefühle mit Musik zum Ausdruck gebracht werden.
Im vergangenen Jahr wurde die Zuwendung für eine Fortbildung der Ehrenamtlichen genutzt, die im Umgang mit therapeutischen Handpuppen geschult wurden.

siehe Artikel im Deister-Echo vom 4.8.2018

Foto: J.Bauer

Foto Ehrenamtl. 2017 18

Artikel von Frank Herrmann über die ehrenamtllichen Mitarbeitenden des Hospizdienstes, die im April ihre einjährige Ausbildung abgeschlossen haben.

http://www.haz.de/Umland/Barsinghausen/Nachrichten/Der-Ambulante-Hospizdienst-Aufgefangen-hat-18-neue-ehrenamtliche-Sterbebegleiter-in-einem-einjaehrigen-Lehrgang-ausgebildet

Foto: Frank Herrmann

PiaGrewenigSpyra

Die Stadt Barsinghausen zeichnetet Pia Grewenig-Spyra mit einer Ehrenurkunde für Ihre bürgerschaftliches Engagement aus.

"Pia Grewenig-Spyra gehört dem Hospitzverein „Aufgefangen“ seit 2003 an. Als Mitwirkende im Vorstand bringt sie sich unermüdlich mit ihren Ideen und ihrer Kompetenz ein, um das Anliegen des Hospizdienstes in der Öffentlichkeit deutlich zu machen. Sowohl in der Sterbebegleitung, als auch in der Trauerbegleitung ist sie an der Seite der Betroffenen und deren Familien und hierbei für die hilfesuchenden Menschen mit Ihrer Empathie und dem großen zeitlichen Engagement eine enorme Entlastung und Bereicherung. Zusätzlich hat sie eine weitere Aufgabe im Trauercafé übernommen, das an zwei Sonntagen im Monat stattfindet und leitet darüber hinaus eine geschlossene Trauergruppe. Stets zuverlässig und verantwortungsbewusst stellt sie für den Hospizdienst und die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Barsinghausen einen großen Gewinn dar."

Auszug aus dem Deister-Echo vom 16.03l2018 von Stefan Tatge

JORI0020

Am 11. Januar 2018 ist ein langer Wunsch im Krankenhaus Gehrden Wirklichkeit geworden.

Der Raum der Stille wurde feierlich eingeweiht.
Dieser Raum ist ein Angebot des Rückzugs im oft hektischen Arbeitstag, ein Ort, an dem Mitarbeiter/innen, Patienten und Besucher/innen eingeladen sind, sich eine Zeit des Innehaltens und Durchatmens zu schenken, neue Kraft zu schöpfen, zu bitten und zu beten, zu lachen und zu weinen - kurzum eine Kraftoase, die hilfreich und wohltuend sein kann.
Dank des unermüdlichen Engagements der Krankenhausseelsorgerin Gunhild Junker ist das Krankenhaus um einen wunderbaren Ort reicher, der der Seele gut tut.

Im Januar fand ein Referat und eine Diskussion in der AWO Residenz Gehrden mit
Frau Rosemarie Fischer, Referentin im Landesstützpunkt Hospizarbeit,  zum Thema: "Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht" statt.


Spende
Foto: Stefan Tatge

KGS-Schüler überreichten Geldspende an den ambulanten Hospizdienst "Aufgefangen"

Im Rahmen der Verlegung von Stolpersteinen hatten Angehörige von NS-Opfern Geld als Danksagung an den Religionskurs der Goetheschule übergeben.

siehe Artikel im deister-echo vom 18.01.2018