Trauergruppe für Erwachsene im Frühjahr

Der Tod eines nahen Angehörigen trifft uns immer wie ein Schock, auch wenn sich das Ende lange angekündigt hat. Vieles muss in den ersten Tagen organisiert und geregelt werden. Die Trauer kommt manchmal erst mit Verspätung.

Nach und nach werden die seelischen Belastungen deutlich, die der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt. Besonders schwer wird es, wenn nach Wochen oder Monaten Angehörige und Freunde glauben, das Leben müsse sich allmählich wieder normalisieren.

Viele Betroffene fühlen sich dann unverstanden und ziehen sich zurück. Dadurch können sich Gefühle der Einsamkeit und Verzweiflung verstärken.

Für den Trauerprozess ist es wichtig, Gefühle in Worte zu fassen und sich anderen mitzuteilen. Den meisten Trauernden tut es gut, immer wieder von ihren Erlebnissen zu erzählen.

Seit vielen Jahren bietet der Ambulanten Hospizdienst "Aufgefangen" Gesprächskreise für Trauernde an.

Wir laden alle ein, die einen Angehörigen oder einen anderen lieben Menschen verloren haben, auch wenn dieser Verlust schon längere Zeit zurückliegt.

In der Gruppe treffen sich Gleichbetroffene, können von dem oder der Verstorbenen erzählen und ihren Gefühlen Raum geben. Sie erleben, dass ihr Zustand -  so wie er jetzt ist - akzeptiert wird, dass sie innehalten dürfen und alles aussprechen können. Gerade die gegenseitige Zuwendung ermutigt und schafft Raum für neue Lebensperspektiven.

INFO-Treffen:
am Mittwoch, den 21. Februar 2018
von 18:00 - 19:30 Uhr

10 Gruppentreffen:
ab Mittwoch, den 28. Februar 2018
von 18:00 - 19:30 Uhr 
dann 14 tägig

Kostenbeitrag:
pro Treffen 5,-- €

Veranstaltungsort:
Lebenshaus
Hinterkamstr.14
30890 Barsinghausen

Anmeldung:
Christine Großpietsch    Mobil: 0174-7880351
Büro                               Festnetz: 05105-5825114

Der Infoabend dient dem Kennenlernen und der Orientierung, danach bildet sich eine geschlossene Gruppe. So kann zunehmend Vertrauen entstehen, und die Gruppe begibt sich auf einen gemeinsamen Weg.Die unterschiedlichen Erfahrungen mit Krankheit und Tod helfen dabei, einen eigenen Weg der Trauerbearbeitung zu finden.

Begleitet in ihrer Trauer werden Sie von:

 

Christine Großpietsch
Koordinatorin
Trauerbegleiterin

 

 

 

Petra Kirchhoff
ehrenamtliche Mitarbeiterin
Trauerbegleiterin