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Die Hospizidee

„Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig,
und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können.„

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Dieses ist die Grundlage der weltweiten Hospizidee, die Cicely Saunders mit der Gründung des ersten Hospizes
 in London 1967 begründete.

Sie arbeitete als junge Krankenschwester nach dem zweiten Weltkrieg in einem Londoner Krankenhaus und begegnete
dort David Tasma, einem Mann Anfang 40, dessen Schicksal sie tief berührte. Er war mit knapper Not dem Holocaust des
Warschauer Gettos entkommen. Unheilbar an Krebs erkrankt lag er nun auf ihrer Station.

Während der Betreuung entwickelte sich eine tiefe Zuneigung zwischen beiden. David Tasma hinterließ
Cicely Saunders 500 englische Pfund, mit dem Vermächtnis einen Ort entstehen zu lassen, an dem

kranke und sterbende Menschen noch leben können bis zum Tode. Sie nannte ganz bewusst dieses Haus Hospiz,
in der Erinnerung an mittelalterliche Traditionen. Hospize nannte man damals die Herbergen, die von kirchlichen Orden
geführt wurden und Pilgern auf ihrer Reise Unterkunft, Pflege und Stärkung anboten.

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Zur gleichen Zeit 1969 erschien in Amerika das erste Aufsehen erregende Buch von Elisabeth Kübler-Ross mit dem
Titel „Interviews mit Sterbenden„. Durch die Initiative dieser beiden Frauen entwickelte sich eine umwälzende
Veränderung mit dem Umgang und dem Thema Tod und Sterben auf beiden Kontinenten.


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